12. Europäische Rehabilitations- und Kulturwoche für Taubblinde (ERCW 2010) vom 2. bis 8. August 2010 in Tübingen.
Organisatoren: “Taubblindenverein Baden-Württemberg e.V.“ und die „Taubblindenseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart“
Programm:
Montag, 2. August 2010: Anreise
18.00 Uhr:
Empfang, Begrüßung am Hotel Hospiz
Anschließend gemeinsamer Gang zum Sportclub (20 Min)
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub
Dienstag, 3. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
8.30 Uhr:
Gruppenfoto am Schloss
Auswahlziele: Stadtführung Tübingen (a) oder Botanischer Garten (b).
9.00 Uhr:
(a) Tübingen – Altstadtführungen:
Führung 1: englisch (Übersetzung in DGS)
Führung 2: deutsch (Übersetzung in DGS und englisch)
Kurzbeschreibung zur Stadtführung:
Die Universitätsstadt Tübingen zeugt mit Schloss, historischer Altstadt und vielen
mittelalterlichen Gebäuden von einer fast tausendjährigen Stadtgeschichte. 1078 erstmals
schriftlich erwähnt, erhielt es im 12. Jahrhundert unter den Pfalzgrafen die Stadtrechte. Diese
errichteten zwischen Ammer- und Neckartal eine Burg, die im 16. Jahrhundert zur
Schlossfestung ausgebaut wurde. Das mit der Stadtmauer verbundene Schloss gehörte zu
den bedeutendsten Wehranlagen Schwabens, verlor aber im 18. Jahrhundert seine
militärische Bedeutung.
Das folgenschwerste und bedeutsamste Ereignis in der Geschichte Tübingens war die 1477
geschehene Gründung der Universität durch Graf Eberhard im Barte in der damals etwa
dreitausend Einwohner zählenden Stadt. Diese erreichte rasch großes Ansehen und
veränderte das Bild der Stadt. Vorlesungsgebäude und Studentenwohnheime kamen hinzu
und auch der Neubau der gotischen Stiftskirche als Festsaal der Universität wurde
fertiggestellt. Sie steht an der Stelle zweier Vorbauten aus dem 12. Jahrhundert, die Teil des
Zisterzienserklosters Bebenhausen waren.
9:00 Uhr:
(b) Botanischer Garten
Kurzbeschreibung:
Der Botanische Garten zeigt in verschiedenen Revieren die Diversität, Evolution und
Ökologie der Pflanzenwelt – sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern. Dabei finden
sich sowohl heimische Pflanzen der Schwäbischen Alb wie subtropische Nutzhölzer – und
noch vieles mehr. Insgesamt sind Vertreter von 350 verschiedenen Pflanzenfamilien zu
erkunden.
11.30 Uhr :
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Ausflug nach Ulm (a) oder Wanderung zur Wurmlinger Kapelle (b)
12.45 Uhr:
(a) Busabfahrt am Sportclub nach Ulm (Fahrzeit 1,5 Stunden)
Bus 1: Brotmuseum
Bus 2: Altstadt
14.30 Uhr:
Bus 1: Besuch des Brotmuseums
Führungen in zwei Gruppen zu je 25 Personen:
Eine Gruppe beginnt im Museum und backt anschließend Brot,
die andere Gruppe backt zuerst und geht danach ins Museum.
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden je Gruppe
Das selbstgebackene Brot wird selbstverständlich mitgenommen!
Kurzbeschreibung des Brotmuseums:
Das Brotmuseum widmet sich der Geschichte des Brotes als unentbehrliche Grundlage
menschlicher Existenz, Kultur und Zivilisation. Das Brot als Thema mit historischem, kunstund
kulturgeschichtlichem, handwerklichem, sozialpolitischem und technikgeschichtlichem
Hintergrund. Die Bedeutung von Getreide und Brot, die Erforschung der Geschichte des
Backens, die brotschaffenden Berufsstände und die Zusammenhänge von Mangel an Brot
und Hunger werden vermittelt.
Mehr dazu unter www.museum-brotkultur.de, auch in Englisch.
14.30 Uhr:
Bus 2: Stadtführung in Ulm
Altstadt- und Münsterführung für blinde und sehbehinderte Menschen in
zwei Gruppen zu je 25 Personen
Dauer: ca. 2 Stunden
Kurzbeschreibung zur Stadtführung:
Bei diesem Rundgang erfahren Sie Interessantes zu Geschichte und Gegenwart der
Doppelstadt (Ulm und Neu-Ulm), lernen das Ulmer Münster kennen (auch innen),
durchstreifen das romantische Fischerviertel und lassen sich von den mutigen Neubauten in
Ulms Neuer Mitte erzählen.
Mehr dazu unter www.tourismus.ulm.de, auch in Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch,
Niederländisch, Spanisch und Russisch.
Im Anschluss kann jeder in der Ulmer Innenstadt bummeln oder einen Kaffe trinken.
17.30 Uhr:
Abfahrt von Ulm nach Tübingen
13.30 Uhr:
(b) Wanderung zur Wurmlinger Kapelle
Kurzbeschreibung:
Der Weg von Tübingen über den Spitzberg bis zur Wurmlinger Kapelle gehört zu den
beliebtesten und schönsten Spaziergängen um Tübingen. Für die 6 km lange Strecke
benötigt man etwa 1,5 Stunden.
Vom Marktplatz gehen wir hinauf zum Schloss Hohentübingen und weiter an den herrlichen
Häusern der Studentenverbindungen vorbei zum Spitzberg. Der klimatisch begünstigte
Höhenrücken ist ein Naturschutzgebiet mit einer imposanten Artenfülle an Pflanzen und
Tieren. Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit durch den wunderschönen Mischwald
betreten wir den steilen Anstieg zur Wurmlinger Kapelle. Die schlichte Kirche aus dem 12.
Jahrhundert und der dazugehörende Friedhof gehören zu den Wahrzeichen der Region. Der
Weg führt weiter ins Dorf Wurmlingen, von dem aus man den Bus zurück nach Tübingen
nehmen kann.
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub.
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub.
Mittwoch, 4. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Auswahlziele:
Auto- und Spielzeugmuseum (a), Stocherkahn fahren auf dem Neckar (b) oder
Stadtführung Tübingen (c)
8.30 Uhr:
(a) Auto- und Spielzeugmuseum
(b) Stocherkahn fahren auf dem Neckar (5 Min vom Hotel)
Kurzbeschreibungen:
Das Auto- und Spielzeugmuseum „Boxenstop“ wurde 1985 gegründet. Es gehört zu den
ältesten privaten Automuseen in Deutschland. Über 70 Autos, Motorräder, Fahrräder – alle in
einem sehr guten Originalzustand – und über 1000 Spielsachen bilden die Schwerpunkte.
Boxenstop ist ein Museum zum „Anfassen“ ohne Absperrungen.
Der Stocherkahn gehört zur Stadt und zum Neckar dazu. Die Mitfahrenden sitzen sich
gegenüber an den Seiten des Kahnes und lehnen sich entspannt an den hohen
Rückenbrettern zurück. Man genießt das langsame Gleiten durchs Wasser, die
Ufervegetation und die romantische Kulisse der Tübinger Neckarfront.
9:00 Uhr:
(c) Stadtführung Tübingen (s. 03.08.)
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Busausflug nach Maulbronn (a) oder Wanderung über das Goldersbachtal
zum Schloss Bebenhausen (b).
12.45 Uhr:
(a) Abfahrt am Sportclub nach Maulbronn (Fahrzeit 1 Stunde 15 Min)
2 Busse: Kloster Maulbronn
14.00 Uhr:
Besichtigung des Klosters Maulbronn
Führungen in zwei Gruppen zu je 50 Personen
Dauer: 1 Stunde
Kurzbeschreibung des Klosters:
Das Kloster Maulbronn, 1147 gegründet, ist ein eindrucksvolles Dokument der
Zisterzienserkultur und die besterhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Das 1807
gegründete evangelisch-theologische Seminar besteht bis heute. Seit 1993 ist das Kloster
Maulbronn als UNESCO-Weltkulturdenkmal in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Besonderheit: ein Blindenmodell der Klosteranlage kann bei der Führung erkundet werden.
Mehr dazu unter www.kloster-maulbronn.de, auch in Englisch.
17.00 Uhr :
Abfahrt von Maulbronn nach Tübingen
13.30 Uhr:
(b) Wanderung über das Goldersbachtal zum Schloss Bebenhausen
Kurzbeschreibung:
Der insgesamt 7 km lange Weg, für den etwa 1,5 Stunden eingeplant werden sollten, führt
ausgehend vom Tübinger Marktplatz an der Ammer entlang, vorbei am Alten Botanischen
Garten, der Alten Universitätsbibliothek und den roten Backsteingebäuden des ehemaligen
Schlachthofs, der heute unter anderem als Kunsthalle benutzt wird. Wir spazieren weiter am
Fuße des Österbergs entlang, überqueren das kleine Ammerbrückchen und folgen nun dem
Goldersbach nach Bebenhausen. Er ist einer der wenigen ungestört fließenden Bäche im
mittleren Neckartal mit naturbelassenen Ufern und streift das Schönbuch-Gebiet, den
ältesten Naturpark Baden-Württembergs. Nachdem wir eine kleine Brücke überquert haben
führt uns der Weg ins Dorf Bebenhausen, das seit 1975 als einzigartiges Ensemble unter
Denkmalschutz steht. Insbesondere das fast vollständig erhaltene Zisterzienserkloster und
das Jagdschloss von König Friedrich von Württemberg lohnen einer näheren Erkundung.
19.15 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub
Donnerstag, 5. August 2010:
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Auswahlziele:
Ganztagesausflug nach Bad Dürrheim und Gutach (a) oder nach Metzingen
und in die Panorama Therme in Beuren (b)
8.00 Uhr:
(a) Abfahrt vom Bahnhof nach Bad Dürrheim (Fahrzeit 1Stunde 15 Min.)
Bus 1: Museum „Narrenschopf“, Vogtsbauernhöfe
Bus 2: Museum „Narrenschopf“, Barfußpark
9.30 Uhr:
Besuch des Museum „Narrenschopf“
Führung mit drei Gruppen mit je 30 – 35 Personen
1. Gruppe 9.30 Uhr in englisch
2. Gruppe 9.30 Uhr in deutsch
3. Gruppe 10.30 Uhr in englisch
Dauer je ca. 1 Stunde
Kurzbeschreibung des Narrenmuseums:
Aus 73 Orten Baden-Württembergs, Bayerns und der Schweiz hat die 1924 gegründete
Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte Masken und närrische Kleider
gesammelt und im Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Die in der schwäbisch-alemannischen Kulturregion sehr lebendigen
Fastnachtsbräuche bieten sich so ganz und gar nicht verstaubt dem Blick des Neugierigen in
einer volkskundlich hochinteressanten Gesamtschau. Die Ausstellung ist dabei in die acht
Fastnachtslandschaften der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte unterteilt.
Mehr dazu unter www.narrenschopf.de
Nach dem Besuch des Museums gehen wir zu Fuß zum Kurhaus.
12.00 Uhr:
Mittagessen im Kurhaus (Vorbestellung)
13.00 Uhr:
Abfahrt am Kurhaus nach Gutach (Fahrzeit 1 Stunde)
Bus 1: Vogtsbauernhöfe
Bus 2: Barfußpark
14.00 Uhr:
Bus 1: Vogtsbauernhöfe
Zwei Führungen zeitgleich für je 25 Personen. Dauer ca. 1 Stunde
Bus 2: Barfußpark „Park mit allen Sinnen“:
Keine Führung, sodass jeder den Park im eigenen Tempo genießen kann.
Kurzbeschreibung der Vogtsbauernhöfe:
Bei Ihrem Rundgang durch das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof kommen
Sie mit 400 Jahren Geschichte in Berührung. Sie besichtigen sechs voll eingerichtete
Eindachhöfe, ein Tagelöhnerhaus sowie zahlreiche Nebengebäude wie Mühlen, Sägen,
Kapelle, Speicher und Leibgedinghaus. Jeder Hof steht für die Architektur und
Wirtschaftsweise seiner Herkunftsregion – Sie durchstreifen somit quasi den ganzen
Schwarzwald.
Sie erleben, wie einst Küchen, Stuben und Kammern eingerichtet waren und stehen mitten
im Alltag der Bewohner. Die Technik früherer Zeiten, beispielsweise die Mühle mit
Wasserradantrieb, wird Sie begeistern. Farbenprächtige Bauerngärten, Schaufelder mit
historischen Nutzpflanzen und einen Kräutergarten mit über 130 Heilpflanzen können Sie im
Wandel der Jahreszeiten beobachten.
Mehr dazu unter www.vogtsbauernhof.org, auch in Englisch und Französisch
Danach Spaziergang, Kaffee trinken, ausruhen
Kurzbeschreibung des Barfußparks:
Eingebettet in einem Landschaftsschutzgebiet kommen wir zu Duftpavillions und
Fühlstationen. Wir können in einer Meditationshöhle mitten im Wald entspannen. Der
gesamte Parcours ist 2,1 km lang und hat ca. 20 unterschiedliche Beläge sowie 20
Stationen. Das Thema des Parks sind „die menschlichen Sinne“. Am Ende gibt es natürlich
eine Fußwaschanlage. (Handtuch nicht vergessen)
Mehr dazu unter www.parkmitallensinnen.de/park/impressionen
17.30 Uhr:
Abfahrt von Gutach (Fahrzeit 1 Stunde 45 Min)
9.00 Uhr:
(b) Abfahrt nach Metzingen
Öffentliche Verkehrsmittel: Abfahrt 9:37 Uhr nach Metzingen
Weinbaumuseum, Führung in englischer Sprache
Kurzbeschreibung Metzingen:
Metzingen hat eine lange Weinbautradition. Auf dem herrlich restaurierten Kelternplatz
finden Sie ein einmaliges bauhistorisches Ensemble von 7 Weinbaukeltern mit
zwischenzeitlich verschiedensten Nutzungen. Darin eingeschlossen ist auch ein völlig
neugestaltetes Weinbaumuseum. 27 Stationen erzählen eine Jahrhunderte alte
Weinbautradition und lassen erahnen, wie mühsam der Weinanbau für unsere Ahnen war.
Das Weinbaumuseum hat verschiedene Abteilungen (Bodenbearbeitung, Erntearbeit,
Weinbereitung), eine ehemalige Küferwerkstatt und eine Schnapsbrennerei. Besuchern wird
damit ein Einblick in die harte Arbeit und den Jahresablauf im Weinberg gegeben.
Mittagessen in Metzingen
Nach dem Mittagessen: Weiterfahrt zur Panoramatherme Beuren
Kurzbeschreibung der Therme:
Die Panorama Therme ist eine Gesundheitsoase, die sich zu den schönsten Thermalbädern
Süddeutschlands zählen darf. Neben einer 1.000 qm umfassenden Beckenlandschaft mit
unterschiedlich temperierten Thermalwasser- und einem Kaltwasserbecken (24 bis 40 Grad),
verfügt die großzügige Anlage über einen Dampfbadbereich, eine Thermengrotte sowie über
eine großzügig gestaltete Saunaanlage.
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub.
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein.
Freitag, 06. August 2010:
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Ab 8.30 Uhr:
Tübingen: Hilfsmittelpräsentation im Schlatterhaus (5 Min vom Hotel)
Gleichzeitig Tandemfahren am Sportclub
10.00 Uhr:
Referat: „Barrierefreies Internet“ im Schlatterhaus
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub.
13.30 Uhr:
Tübingen: Hilfsmittelpräsentation im Schlatterhaus (5 Min vom Hotel)
Gleichzeitig Tandemfahren am Sportclub
17.30 Uhr:
Segensgottesdienst in der Kirche St. Johannes (5 Min vom Hotel)
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub.
Samstag, 7. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel.
8.30 Uhr:
Shopping in Tübingen oder Badespaß im Freibad beim Sportclub.
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Ausflug nach Sonnenbühl (a), nach Bad Urach (b) oder Wanderung zum
Schloss Hohenentringen (c).
12.45 Uhr:
Abfahrt am Sportclub
(a) Bus 1: Karlshöhle Sonnenbühl (Fahrtzeit 45 Min.)
(b) Bus 2: Bad Urach
14.00 Uhr:
(a) Bus 1: Führung durch die Karlshöhle bei Sonnenbühl
2 Gruppen zeitversetzt ca. 15 Min
Dauer ca. 1 Stunde
Kurzbeschreibung der Karlshöhle:
Schon vor 20.000 Jahren haben Tiere in der Höhle Schutz gesucht, das belegen
Knochenfunde. Vor etwa 8.000 Jahren war die Höhle die Heimat von Höhlenmenschen. Die
Karlshöhle ist seit 1834 bekannt, die mit ihr verbundene Bärenhöhle dagegen erst seit 50
Jahren. Der Gang durch die 292 Meter lange Höhle ist besonders abwechslungsreich, denn
jede der 7 Hallen überrascht durch eine andere Deckenbildung. Die ältesten Funde sind ca.
2 Millionen Jahre alte Säugetierreste. Das Skelett des Höhlenbären, dem die Höhle ihren
Namen verdankt, stammt aus der Eiszeit vor ca. 20.000 bis 50.000 Jahren.
Bitte beachten: unbedingt stabiles und rutschfestes Schuhwerk!
Die Temperatur in der Höhle ist das ganze Jahr immer nur 9 Grad Celsius!
Mehr dazu unter www.sonnenbuehl.de
Nach der Besichtigung ist eine kleine Rundwanderung möglich.
17.30 Uhr:
Abfahrt von der Karlshöhle nach Tübingen
13.00 Uhr:
(b) Bus 2 nach Bad Urach und Wanderung mit Begleitung eines Försters zu
den Uracher Wasserfällen
Dauer ca. 2,5 Stunden
Kurzbeschreibung von Bad Urach:
Inmitten des wunderschönen Maisentals am Stadtrand von Bad Urach befindet sich der
Uracher Wasserfall, der wohl schönste Wasserfall der schwäbischen Alb. Die Quelle stürzt
sich hier aus 37 Meter Höhe im freien Fall in die Tiefe und läuft dann noch weiter gut 50
Meter über ein steil abfallendes Gelände hinab ins Tal.
!Bitte beachten: Absolut stabiles und rutschfestes Schuhwerk!
Mehr dazu unter www.badurach.de, auch in Englisch.
13.30 Uhr:
(c) Wanderung von Hagelloch über Schloss Hohenentringen nach Entringen
Kurzbeschreibung:
Ausgangspunkt der 5 km langen und etwa 1,5 Stunden dauernden Wanderung ist Tübingens
nordwestlich gelegener Stadtteil Hagelloch, den wir mit dem Bus aus der Innenstadt leicht
erreichen können. Der Weg nach Hohenentringen führt durch den lichten Eichen-
Buchenwald des Schönbuchs, dem ältesten Naturpark Baden-Württembergs. Auf halben
Weg kommen wir an eine wundervolle Lichtung. Das Schloss Hohenentringen ist heute ein
beliebtes Ausflugslokal mit sonniger Gartenterrasse. Von hier aus führt ein steil abfallender
Waldpfad nach Unterjesingen, an dessen Rand noch Spuren des früheren Schlossgartens
zu finden sind, und von dort an Streuobstwiesen entlang, ein besonderes Merkmal des
südwestdeutschen Raums, nach Entringen:
19.00 Uhr:
Europäische Grillparty am Sportclub.
Mit Trommelmusik von der Gruppe „taktlos“ und Luftballons fliegen lassen.
Zum Grillfest kommen auch Nicht-ERCW-Teilnehmer.
Sonntag, 08. August 2010: Abreise
Ab 7.00 Uhr:
Abreise nach dem Frühstück.
Sprache
Die offizielle Sprachen bei der ERCW sind Englische Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache.
Hinweis:
Anmeldung bis 31. März 2010
Anfrage und Information:
katholische Seelsorge für Menschen mit
Hörsehbehinderung / Taubblindheit
Diakon Peter Hepp
Im St. Michael 39
78628 Rottweil
Tel.: 0741-2902642
Fax: 0741-2902641
email: Peter.Hepp@drs.de
Programm:
Montag, 2. August 2010: Anreise
18.00 Uhr:
Empfang, Begrüßung am Hotel Hospiz
Anschließend gemeinsamer Gang zum Sportclub (20 Min)
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub
Dienstag, 3. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
8.30 Uhr:
Gruppenfoto am Schloss
Auswahlziele: Stadtführung Tübingen (a) oder Botanischer Garten (b).
9.00 Uhr:
(a) Tübingen – Altstadtführungen:
Führung 1: englisch (Übersetzung in DGS)
Führung 2: deutsch (Übersetzung in DGS und englisch)
Kurzbeschreibung zur Stadtführung:
Die Universitätsstadt Tübingen zeugt mit Schloss, historischer Altstadt und vielen
mittelalterlichen Gebäuden von einer fast tausendjährigen Stadtgeschichte. 1078 erstmals
schriftlich erwähnt, erhielt es im 12. Jahrhundert unter den Pfalzgrafen die Stadtrechte. Diese
errichteten zwischen Ammer- und Neckartal eine Burg, die im 16. Jahrhundert zur
Schlossfestung ausgebaut wurde. Das mit der Stadtmauer verbundene Schloss gehörte zu
den bedeutendsten Wehranlagen Schwabens, verlor aber im 18. Jahrhundert seine
militärische Bedeutung.
Das folgenschwerste und bedeutsamste Ereignis in der Geschichte Tübingens war die 1477
geschehene Gründung der Universität durch Graf Eberhard im Barte in der damals etwa
dreitausend Einwohner zählenden Stadt. Diese erreichte rasch großes Ansehen und
veränderte das Bild der Stadt. Vorlesungsgebäude und Studentenwohnheime kamen hinzu
und auch der Neubau der gotischen Stiftskirche als Festsaal der Universität wurde
fertiggestellt. Sie steht an der Stelle zweier Vorbauten aus dem 12. Jahrhundert, die Teil des
Zisterzienserklosters Bebenhausen waren.
9:00 Uhr:
(b) Botanischer Garten
Kurzbeschreibung:
Der Botanische Garten zeigt in verschiedenen Revieren die Diversität, Evolution und
Ökologie der Pflanzenwelt – sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern. Dabei finden
sich sowohl heimische Pflanzen der Schwäbischen Alb wie subtropische Nutzhölzer – und
noch vieles mehr. Insgesamt sind Vertreter von 350 verschiedenen Pflanzenfamilien zu
erkunden.
11.30 Uhr :
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Ausflug nach Ulm (a) oder Wanderung zur Wurmlinger Kapelle (b)
12.45 Uhr:
(a) Busabfahrt am Sportclub nach Ulm (Fahrzeit 1,5 Stunden)
Bus 1: Brotmuseum
Bus 2: Altstadt
14.30 Uhr:
Bus 1: Besuch des Brotmuseums
Führungen in zwei Gruppen zu je 25 Personen:
Eine Gruppe beginnt im Museum und backt anschließend Brot,
die andere Gruppe backt zuerst und geht danach ins Museum.
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden je Gruppe
Das selbstgebackene Brot wird selbstverständlich mitgenommen!
Kurzbeschreibung des Brotmuseums:
Das Brotmuseum widmet sich der Geschichte des Brotes als unentbehrliche Grundlage
menschlicher Existenz, Kultur und Zivilisation. Das Brot als Thema mit historischem, kunstund
kulturgeschichtlichem, handwerklichem, sozialpolitischem und technikgeschichtlichem
Hintergrund. Die Bedeutung von Getreide und Brot, die Erforschung der Geschichte des
Backens, die brotschaffenden Berufsstände und die Zusammenhänge von Mangel an Brot
und Hunger werden vermittelt.
Mehr dazu unter www.museum-brotkultur.de, auch in Englisch.
14.30 Uhr:
Bus 2: Stadtführung in Ulm
Altstadt- und Münsterführung für blinde und sehbehinderte Menschen in
zwei Gruppen zu je 25 Personen
Dauer: ca. 2 Stunden
Kurzbeschreibung zur Stadtführung:
Bei diesem Rundgang erfahren Sie Interessantes zu Geschichte und Gegenwart der
Doppelstadt (Ulm und Neu-Ulm), lernen das Ulmer Münster kennen (auch innen),
durchstreifen das romantische Fischerviertel und lassen sich von den mutigen Neubauten in
Ulms Neuer Mitte erzählen.
Mehr dazu unter www.tourismus.ulm.de, auch in Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch,
Niederländisch, Spanisch und Russisch.
Im Anschluss kann jeder in der Ulmer Innenstadt bummeln oder einen Kaffe trinken.
17.30 Uhr:
Abfahrt von Ulm nach Tübingen
13.30 Uhr:
(b) Wanderung zur Wurmlinger Kapelle
Kurzbeschreibung:
Der Weg von Tübingen über den Spitzberg bis zur Wurmlinger Kapelle gehört zu den
beliebtesten und schönsten Spaziergängen um Tübingen. Für die 6 km lange Strecke
benötigt man etwa 1,5 Stunden.
Vom Marktplatz gehen wir hinauf zum Schloss Hohentübingen und weiter an den herrlichen
Häusern der Studentenverbindungen vorbei zum Spitzberg. Der klimatisch begünstigte
Höhenrücken ist ein Naturschutzgebiet mit einer imposanten Artenfülle an Pflanzen und
Tieren. Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit durch den wunderschönen Mischwald
betreten wir den steilen Anstieg zur Wurmlinger Kapelle. Die schlichte Kirche aus dem 12.
Jahrhundert und der dazugehörende Friedhof gehören zu den Wahrzeichen der Region. Der
Weg führt weiter ins Dorf Wurmlingen, von dem aus man den Bus zurück nach Tübingen
nehmen kann.
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub.
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub.
Mittwoch, 4. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Auswahlziele:
Auto- und Spielzeugmuseum (a), Stocherkahn fahren auf dem Neckar (b) oder
Stadtführung Tübingen (c)
8.30 Uhr:
(a) Auto- und Spielzeugmuseum
(b) Stocherkahn fahren auf dem Neckar (5 Min vom Hotel)
Kurzbeschreibungen:
Das Auto- und Spielzeugmuseum „Boxenstop“ wurde 1985 gegründet. Es gehört zu den
ältesten privaten Automuseen in Deutschland. Über 70 Autos, Motorräder, Fahrräder – alle in
einem sehr guten Originalzustand – und über 1000 Spielsachen bilden die Schwerpunkte.
Boxenstop ist ein Museum zum „Anfassen“ ohne Absperrungen.
Der Stocherkahn gehört zur Stadt und zum Neckar dazu. Die Mitfahrenden sitzen sich
gegenüber an den Seiten des Kahnes und lehnen sich entspannt an den hohen
Rückenbrettern zurück. Man genießt das langsame Gleiten durchs Wasser, die
Ufervegetation und die romantische Kulisse der Tübinger Neckarfront.
9:00 Uhr:
(c) Stadtführung Tübingen (s. 03.08.)
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Busausflug nach Maulbronn (a) oder Wanderung über das Goldersbachtal
zum Schloss Bebenhausen (b).
12.45 Uhr:
(a) Abfahrt am Sportclub nach Maulbronn (Fahrzeit 1 Stunde 15 Min)
2 Busse: Kloster Maulbronn
14.00 Uhr:
Besichtigung des Klosters Maulbronn
Führungen in zwei Gruppen zu je 50 Personen
Dauer: 1 Stunde
Kurzbeschreibung des Klosters:
Das Kloster Maulbronn, 1147 gegründet, ist ein eindrucksvolles Dokument der
Zisterzienserkultur und die besterhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Das 1807
gegründete evangelisch-theologische Seminar besteht bis heute. Seit 1993 ist das Kloster
Maulbronn als UNESCO-Weltkulturdenkmal in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Besonderheit: ein Blindenmodell der Klosteranlage kann bei der Führung erkundet werden.
Mehr dazu unter www.kloster-maulbronn.de, auch in Englisch.
17.00 Uhr :
Abfahrt von Maulbronn nach Tübingen
13.30 Uhr:
(b) Wanderung über das Goldersbachtal zum Schloss Bebenhausen
Kurzbeschreibung:
Der insgesamt 7 km lange Weg, für den etwa 1,5 Stunden eingeplant werden sollten, führt
ausgehend vom Tübinger Marktplatz an der Ammer entlang, vorbei am Alten Botanischen
Garten, der Alten Universitätsbibliothek und den roten Backsteingebäuden des ehemaligen
Schlachthofs, der heute unter anderem als Kunsthalle benutzt wird. Wir spazieren weiter am
Fuße des Österbergs entlang, überqueren das kleine Ammerbrückchen und folgen nun dem
Goldersbach nach Bebenhausen. Er ist einer der wenigen ungestört fließenden Bäche im
mittleren Neckartal mit naturbelassenen Ufern und streift das Schönbuch-Gebiet, den
ältesten Naturpark Baden-Württembergs. Nachdem wir eine kleine Brücke überquert haben
führt uns der Weg ins Dorf Bebenhausen, das seit 1975 als einzigartiges Ensemble unter
Denkmalschutz steht. Insbesondere das fast vollständig erhaltene Zisterzienserkloster und
das Jagdschloss von König Friedrich von Württemberg lohnen einer näheren Erkundung.
19.15 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub
Donnerstag, 5. August 2010:
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Auswahlziele:
Ganztagesausflug nach Bad Dürrheim und Gutach (a) oder nach Metzingen
und in die Panorama Therme in Beuren (b)
8.00 Uhr:
(a) Abfahrt vom Bahnhof nach Bad Dürrheim (Fahrzeit 1Stunde 15 Min.)
Bus 1: Museum „Narrenschopf“, Vogtsbauernhöfe
Bus 2: Museum „Narrenschopf“, Barfußpark
9.30 Uhr:
Besuch des Museum „Narrenschopf“
Führung mit drei Gruppen mit je 30 – 35 Personen
1. Gruppe 9.30 Uhr in englisch
2. Gruppe 9.30 Uhr in deutsch
3. Gruppe 10.30 Uhr in englisch
Dauer je ca. 1 Stunde
Kurzbeschreibung des Narrenmuseums:
Aus 73 Orten Baden-Württembergs, Bayerns und der Schweiz hat die 1924 gegründete
Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte Masken und närrische Kleider
gesammelt und im Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Die in der schwäbisch-alemannischen Kulturregion sehr lebendigen
Fastnachtsbräuche bieten sich so ganz und gar nicht verstaubt dem Blick des Neugierigen in
einer volkskundlich hochinteressanten Gesamtschau. Die Ausstellung ist dabei in die acht
Fastnachtslandschaften der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte unterteilt.
Mehr dazu unter www.narrenschopf.de
Nach dem Besuch des Museums gehen wir zu Fuß zum Kurhaus.
12.00 Uhr:
Mittagessen im Kurhaus (Vorbestellung)
13.00 Uhr:
Abfahrt am Kurhaus nach Gutach (Fahrzeit 1 Stunde)
Bus 1: Vogtsbauernhöfe
Bus 2: Barfußpark
14.00 Uhr:
Bus 1: Vogtsbauernhöfe
Zwei Führungen zeitgleich für je 25 Personen. Dauer ca. 1 Stunde
Bus 2: Barfußpark „Park mit allen Sinnen“:
Keine Führung, sodass jeder den Park im eigenen Tempo genießen kann.
Kurzbeschreibung der Vogtsbauernhöfe:
Bei Ihrem Rundgang durch das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof kommen
Sie mit 400 Jahren Geschichte in Berührung. Sie besichtigen sechs voll eingerichtete
Eindachhöfe, ein Tagelöhnerhaus sowie zahlreiche Nebengebäude wie Mühlen, Sägen,
Kapelle, Speicher und Leibgedinghaus. Jeder Hof steht für die Architektur und
Wirtschaftsweise seiner Herkunftsregion – Sie durchstreifen somit quasi den ganzen
Schwarzwald.
Sie erleben, wie einst Küchen, Stuben und Kammern eingerichtet waren und stehen mitten
im Alltag der Bewohner. Die Technik früherer Zeiten, beispielsweise die Mühle mit
Wasserradantrieb, wird Sie begeistern. Farbenprächtige Bauerngärten, Schaufelder mit
historischen Nutzpflanzen und einen Kräutergarten mit über 130 Heilpflanzen können Sie im
Wandel der Jahreszeiten beobachten.
Mehr dazu unter www.vogtsbauernhof.org, auch in Englisch und Französisch
Danach Spaziergang, Kaffee trinken, ausruhen
Kurzbeschreibung des Barfußparks:
Eingebettet in einem Landschaftsschutzgebiet kommen wir zu Duftpavillions und
Fühlstationen. Wir können in einer Meditationshöhle mitten im Wald entspannen. Der
gesamte Parcours ist 2,1 km lang und hat ca. 20 unterschiedliche Beläge sowie 20
Stationen. Das Thema des Parks sind „die menschlichen Sinne“. Am Ende gibt es natürlich
eine Fußwaschanlage. (Handtuch nicht vergessen)
Mehr dazu unter www.parkmitallensinnen.de/park/impressionen
17.30 Uhr:
Abfahrt von Gutach (Fahrzeit 1 Stunde 45 Min)
9.00 Uhr:
(b) Abfahrt nach Metzingen
Öffentliche Verkehrsmittel: Abfahrt 9:37 Uhr nach Metzingen
Weinbaumuseum, Führung in englischer Sprache
Kurzbeschreibung Metzingen:
Metzingen hat eine lange Weinbautradition. Auf dem herrlich restaurierten Kelternplatz
finden Sie ein einmaliges bauhistorisches Ensemble von 7 Weinbaukeltern mit
zwischenzeitlich verschiedensten Nutzungen. Darin eingeschlossen ist auch ein völlig
neugestaltetes Weinbaumuseum. 27 Stationen erzählen eine Jahrhunderte alte
Weinbautradition und lassen erahnen, wie mühsam der Weinanbau für unsere Ahnen war.
Das Weinbaumuseum hat verschiedene Abteilungen (Bodenbearbeitung, Erntearbeit,
Weinbereitung), eine ehemalige Küferwerkstatt und eine Schnapsbrennerei. Besuchern wird
damit ein Einblick in die harte Arbeit und den Jahresablauf im Weinberg gegeben.
Mittagessen in Metzingen
Nach dem Mittagessen: Weiterfahrt zur Panoramatherme Beuren
Kurzbeschreibung der Therme:
Die Panorama Therme ist eine Gesundheitsoase, die sich zu den schönsten Thermalbädern
Süddeutschlands zählen darf. Neben einer 1.000 qm umfassenden Beckenlandschaft mit
unterschiedlich temperierten Thermalwasser- und einem Kaltwasserbecken (24 bis 40 Grad),
verfügt die großzügige Anlage über einen Dampfbadbereich, eine Thermengrotte sowie über
eine großzügig gestaltete Saunaanlage.
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub.
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein.
Freitag, 06. August 2010:
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel
Ab 8.30 Uhr:
Tübingen: Hilfsmittelpräsentation im Schlatterhaus (5 Min vom Hotel)
Gleichzeitig Tandemfahren am Sportclub
10.00 Uhr:
Referat: „Barrierefreies Internet“ im Schlatterhaus
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub.
13.30 Uhr:
Tübingen: Hilfsmittelpräsentation im Schlatterhaus (5 Min vom Hotel)
Gleichzeitig Tandemfahren am Sportclub
17.30 Uhr:
Segensgottesdienst in der Kirche St. Johannes (5 Min vom Hotel)
19.00 Uhr:
Abendessen im Sportclub
20.30 Uhr:
Infos, anschließend gemütliches Beisammensein im Sportclub.
Samstag, 7. August 2010
Ab 7.00 Uhr:
Frühstück im Hotel.
8.30 Uhr:
Shopping in Tübingen oder Badespaß im Freibad beim Sportclub.
11.30 Uhr:
Mittagessen im Sportclub
Auswahlziele: Ausflug nach Sonnenbühl (a), nach Bad Urach (b) oder Wanderung zum
Schloss Hohenentringen (c).
12.45 Uhr:
Abfahrt am Sportclub
(a) Bus 1: Karlshöhle Sonnenbühl (Fahrtzeit 45 Min.)
(b) Bus 2: Bad Urach
14.00 Uhr:
(a) Bus 1: Führung durch die Karlshöhle bei Sonnenbühl
2 Gruppen zeitversetzt ca. 15 Min
Dauer ca. 1 Stunde
Kurzbeschreibung der Karlshöhle:
Schon vor 20.000 Jahren haben Tiere in der Höhle Schutz gesucht, das belegen
Knochenfunde. Vor etwa 8.000 Jahren war die Höhle die Heimat von Höhlenmenschen. Die
Karlshöhle ist seit 1834 bekannt, die mit ihr verbundene Bärenhöhle dagegen erst seit 50
Jahren. Der Gang durch die 292 Meter lange Höhle ist besonders abwechslungsreich, denn
jede der 7 Hallen überrascht durch eine andere Deckenbildung. Die ältesten Funde sind ca.
2 Millionen Jahre alte Säugetierreste. Das Skelett des Höhlenbären, dem die Höhle ihren
Namen verdankt, stammt aus der Eiszeit vor ca. 20.000 bis 50.000 Jahren.
Bitte beachten: unbedingt stabiles und rutschfestes Schuhwerk!
Die Temperatur in der Höhle ist das ganze Jahr immer nur 9 Grad Celsius!
Mehr dazu unter www.sonnenbuehl.de
Nach der Besichtigung ist eine kleine Rundwanderung möglich.
17.30 Uhr:
Abfahrt von der Karlshöhle nach Tübingen
13.00 Uhr:
(b) Bus 2 nach Bad Urach und Wanderung mit Begleitung eines Försters zu
den Uracher Wasserfällen
Dauer ca. 2,5 Stunden
Kurzbeschreibung von Bad Urach:
Inmitten des wunderschönen Maisentals am Stadtrand von Bad Urach befindet sich der
Uracher Wasserfall, der wohl schönste Wasserfall der schwäbischen Alb. Die Quelle stürzt
sich hier aus 37 Meter Höhe im freien Fall in die Tiefe und läuft dann noch weiter gut 50
Meter über ein steil abfallendes Gelände hinab ins Tal.
!Bitte beachten: Absolut stabiles und rutschfestes Schuhwerk!
Mehr dazu unter www.badurach.de, auch in Englisch.
13.30 Uhr:
(c) Wanderung von Hagelloch über Schloss Hohenentringen nach Entringen
Kurzbeschreibung:
Ausgangspunkt der 5 km langen und etwa 1,5 Stunden dauernden Wanderung ist Tübingens
nordwestlich gelegener Stadtteil Hagelloch, den wir mit dem Bus aus der Innenstadt leicht
erreichen können. Der Weg nach Hohenentringen führt durch den lichten Eichen-
Buchenwald des Schönbuchs, dem ältesten Naturpark Baden-Württembergs. Auf halben
Weg kommen wir an eine wundervolle Lichtung. Das Schloss Hohenentringen ist heute ein
beliebtes Ausflugslokal mit sonniger Gartenterrasse. Von hier aus führt ein steil abfallender
Waldpfad nach Unterjesingen, an dessen Rand noch Spuren des früheren Schlossgartens
zu finden sind, und von dort an Streuobstwiesen entlang, ein besonderes Merkmal des
südwestdeutschen Raums, nach Entringen:
19.00 Uhr:
Europäische Grillparty am Sportclub.
Mit Trommelmusik von der Gruppe „taktlos“ und Luftballons fliegen lassen.
Zum Grillfest kommen auch Nicht-ERCW-Teilnehmer.
Sonntag, 08. August 2010: Abreise
Ab 7.00 Uhr:
Abreise nach dem Frühstück.
Sprache
Die offizielle Sprachen bei der ERCW sind Englische Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache.
Hinweis:
Anmeldung bis 31. März 2010
Anfrage und Information:
katholische Seelsorge für Menschen mit
Hörsehbehinderung / Taubblindheit
Diakon Peter Hepp
Im St. Michael 39
78628 Rottweil
Tel.: 0741-2902642
Fax: 0741-2902641
email: Peter.Hepp@drs.de